GHANA: Die Geschichte der Befreiung von 46 Sex-Sklavinnen
„An dem Abend, als ich Annabelle traf, regnete es”, berichtet Chris
Insaidoo von Operation Mobilisation Ghana. „Sie kam auf mein Auto zu und
fragte: ‚Willst du mich für diese Nacht haben?‘ Ich wurde so traurig.
‚Warum tust du dir das an, meine Schwester?‘ fragte ich das Mädchen und
schaute dabei in ihre dunklen Augen. ‚Du hast dein ganzes Leben
noch vor dir. Warum nur bist du heute Nacht hier in diesem Regen – und
willst deinen Körper verkaufen?‘ ‚Das ist eine lange Geschichte, Sir‘,
flüsterte sie, und ihre Augen füllten sich mit Tränen. ‚Entschuldigung,
mehr kann ich dazu nicht sagen. Sie beobachten mich.‘ Ich gab dem
Mädchen meine Telefonnummer und sagte ihr, sie solle mich anrufen. Dies
war der Beginn, der schließlich zur Befreiung von 48 nigerianischen
Sex-Sklavinnen führte.“
Es ist kein Geheimnis, dass die
organisierten, kriminellen Banden aus Nigeria viele Milliarden Euro mit
Menschenhandel verdienen, der über weltweite Netzwerke abgewickelt wird.
In den vergangenen 10 Jahren haben die Bosse zehntausende Frauen und
Kinder in andere Teile Afrikas und nach Übersee transportiert, wo sie zu
harter Arbeit und Prostitution gezwungen wurden.
„Ich musste jede Nacht mit bis zu 12 Männern schlafen.”
Die jungen Frauen, von denen Chris erfuhr, waren alle zwischen 17 und
25 Jahre alt. Sie waren mit dem Versprechen auf Arbeit zu einem
„Gästehaus“ im inoffiziellen Rotlichtviertel von Kumasi in Ghana
gebracht worden. Wenn die Mädchen erst einmal dort waren, wurden sie
informiert, dass sie als Prostituierte arbeiten würden. Sie könnten ihre
Freiheit nur dann zurückkaufen, wenn sie dafür 1.400 Euro (1.840$)
bezahlen würden. Jede von ihnen wurde dann dazu gezwungen, die billige,
enthüllende Kleidung zu tragen, die ihnen gegeben wurde, und sie mussten
losziehen, um Kunden anzuwerben.
Oftmals erhielten die Frauen
gerade mal 2 Euro für ihre Dienste, und nicht selten wurden sie sowohl
von Einzelnen als auch von Banden vergewaltigt oder ausgeraubt. Ein
Mädchen namens Angela erzählte Chris später, dass sie manchmal mit bis
zu 12 Männern in einer Nacht schlafen musste, um die erforderliche Summe
aufzubringen, damit sie für Essen und Miete bezahlen konnte. „Du
durftest nicht krank werden und schon gar nicht schwanger“, fügte sie
hinzu. „Unsere Zuhälterinnen schlugen uns sonst erbarmungslos und
schickten uns dann fort, um mit Männern zu schlafen, bis sie ein Gebräu
für dich erworben hatten, dass du trinken musstest. Drei Tage nach der
Abtreibung musstest du wieder an die Arbeit gehen.“
Chris Insaidoo,
der Gründer von Rural Evangelism Crusaders (evangelistische
Misssionarbeit in den Dörfern), der 2010 zu OM Ghana kam, ist seit sechs
Jahren am Kampf gegen den Menschenhandel mit Kindern und Mädchen
beteiligt. Chris sah sich genötigt zu handeln, nachdem er von der
Notlage von Hunderten von Jungen und Mädchen erfuhr, die aus armen
Gebieten im nördlichen Ghana geholt und zu Sklavenarbeit gezwungen
wurden. Viele Kinder wurden für die Farmarbeit benötigt, oder zum
Fischen am Volta-See, einem der größten Stauseen der Welt. Ihre Arbeit
schloss das Tauchen nach Fischernetzen mit ein, in denen sich unzählige
Baumstümpfe verfangen hatten. Dies war eine gefährliche Arbeit, die zu
verschiedenen Krankheiten durch das Wasser und sogar zum Ertrinken
führen konnte. Allein im letzten Jahr konnte das Team von OM Ghana 150
befreite Kinder, bzw. Kinder, denen der Menschenhandel drohte, in die
Schule schicken.
„Diesen Mädchen musste Gerechtigkeit widerfahren.”
Nach der Begegnung von Chris mit Annabelle arbeitete das Team daran,
mehr Informationen über andere nigerianische Mädchen auf der Straße zu
bekommen. Dies war eine gefährliche Aufgabe, besonders als sie einige
örtliche Polizisten dabei beobachteten, wie sie mit den Menschenhändlern
zusammenarbeiteten. „Doch weil wir das Gefühl hatten, dass diese
Mädchen Gerechtigkeit verdienten“, sagte er, „gingen wir zum
Polizeichef. Er leitete uns an die „Anti-Human Trafficking“-Einheit
(Einheit im Kampf gegen den unmenschlichen Menschenhandel) der
regionalen Polizeistation in Ashanti weiter, und durch die
Informationen, die zwei Mädchen unserem OM Team gegeben hatten, wurde
eine Razzia in dem Bordell veranlasst. Vier Menschenhändler wurden
verhaftet und 46 Mädchen befreit.“
Chris erklärt uns, dass die
Befreiung von Menschen jedoch eine kostspielige Sache ist. Die Opfer
fühlen sich hinterher häufig betrogen, sind voller Scham und
verängstigt, und sie haben keinen Ort, an den sie gehen können. Um die
Macht über die Opfer zu behalten, lassen die Menschenhändler manchmal
Informationen an die Familien der Mädchen durchsickern, dass diese zu
Prostituierten geworden sind, und deshalb können sie nicht mehr nach
Hause gehen. Außerdem führen die Menschenhändler okkulte Zeremonien mit
ihren Haaren oder ihrem Blut durch, um sie zu überzeugen, dass ein
Familienmitglied verrückt werden oder sterben wird, falls sie ihren
Kidnappern nicht gehorchen. „Deshalb“, sagte er, „müssen wir den Mädchen
mit Befreiungsgebet dienen. Dies ist harte Arbeit, doch Menschen, die
gerettet wurden, werden ohne Christus zurück in die Sklaverei gehen. Du
musst sowohl ihren geistlichen als auch ihren körperlichen Bedürfnissen
begegnen. Ich habe einige der Mädchen getroffen, die wir damals in
Nigeria retten konnten, und sie hatten große Schwierigkeiten. Deshalb
versuchen wir, sie mit christlichen Gemeinden in Kontakt zu bringen.“
Von den 46 geretteten Mädchen wurden 12 zu der OM Basis in Ghana
gebracht, um dort Seelsorge, Rehabilitation und Jüngerschaftstraining zu
erhalten. Jetzt wurden sie zu ihren Familien zurückgeschickt, und die
meisten von ihnen konnten einen Neuanfang machen. Und auch wenn wir uns
über die Rettung von jungen Frauen wie Annabelle und Angela freuen, ist
es dennoch eine Tatsache, dass noch Hunderttausende weiterhin die
Gefangenen der Mächtigen bleiben. Diese Arbeit hat auf der ganzen Welt
gerade erst angefangen.
Quelle: DEBBIE MEROFF, OM/JoelNews
Ausgabe: 28/2013
Montag, 25. November 2013
Mittwoch, 20. November 2013
Prophetie für die Kirche
Die folgende Prophetie wird Smith Wigglesworth 1947 zugeschrieben:
In den nächsten Jahrzehnten wird es zwei unterschiedliche Bewegungen des Heiligen Geistes in der Kirche in Großbritanien geben. Die erste Bewegung wird jede Kirche beeinflussen, die dafür offen ist und wird gekennzeichnet sein von einer Wiederherstellung der Taufe und den Gaben des Heiligen Geistes. Die zweite Bewegung des Heiligen Geistes wird dazu führen, dass Menschen die historischen Kirchen verlassen und neue Gemeinden gründen. Während der jeweiligen Bewegungen werden die beteiligten Menschen sagen: "Das ist die groe Erweckung." Aber der Herr sagt: "Nein, keine der beiden ist die große Erweckung, aber beide sind Schritte in diese Richtung."
Wenn die neue Gemeindephase auf dem Rückzug ist, wird in der Kirche etwas passieren, das zuvor noch nicht gesehen wurde: Ein Zusammenkommen jener mit dem Schwerpunkt auf dem Wort und von solchen mit einem Schwerpunkt auf dem Geist. Wenn das Wort und der Geist zusammen kommen, wird es die größte Bewegung des Heiligen Geistes, die die Welt je gesehen hat. Sie makiert den Beginn einer Erweckung, die alles in den Schatten stellt, was innerhalb dieses Landes gesehen wurde, sogar die Wesley- und die Walistische Erweckung früherer Jahre. Die Ausgießung des Geistes Gottes wird von Großbritannien zum europäischen Festland hinüber fließen und von dort wird eine missionarische Bewegung bis an die Enden der Erde beginnen.
In den nächsten Jahrzehnten wird es zwei unterschiedliche Bewegungen des Heiligen Geistes in der Kirche in Großbritanien geben. Die erste Bewegung wird jede Kirche beeinflussen, die dafür offen ist und wird gekennzeichnet sein von einer Wiederherstellung der Taufe und den Gaben des Heiligen Geistes. Die zweite Bewegung des Heiligen Geistes wird dazu führen, dass Menschen die historischen Kirchen verlassen und neue Gemeinden gründen. Während der jeweiligen Bewegungen werden die beteiligten Menschen sagen: "Das ist die groe Erweckung." Aber der Herr sagt: "Nein, keine der beiden ist die große Erweckung, aber beide sind Schritte in diese Richtung."
Wenn die neue Gemeindephase auf dem Rückzug ist, wird in der Kirche etwas passieren, das zuvor noch nicht gesehen wurde: Ein Zusammenkommen jener mit dem Schwerpunkt auf dem Wort und von solchen mit einem Schwerpunkt auf dem Geist. Wenn das Wort und der Geist zusammen kommen, wird es die größte Bewegung des Heiligen Geistes, die die Welt je gesehen hat. Sie makiert den Beginn einer Erweckung, die alles in den Schatten stellt, was innerhalb dieses Landes gesehen wurde, sogar die Wesley- und die Walistische Erweckung früherer Jahre. Die Ausgießung des Geistes Gottes wird von Großbritannien zum europäischen Festland hinüber fließen und von dort wird eine missionarische Bewegung bis an die Enden der Erde beginnen.
Moslem träumt von Jesus
ÄTHIOPIEN: Wie ein Moslem-Junge Jesus begegnete
Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie wegen Ihrer Entscheidung für Jesus aus der Familie ausgestoßen, ja sogar zum Todeskandidaten würden. Genau das passierte einem Teenager namens Abdu. Aber die Macht der Liebe riss die Mauern nieder und brachte ihn und seine Familie wieder zusammen. Heute beten Abdu und sein Vater Suleiman zusammen und sie lesen gemeinsam die Bibel. Das könnte man als Wunder bezeichnen, denn fast 20 Jahre lang sprachen sie kein Wort miteinander. Tatsächlich hatte Abdus Vater sogar versucht, ihn umzubringen. Warum? Weil der Sechzehnjährige beschlossen hatte, den Islam zu verlassen und Jesus nachzufolgen.
Der Glaubensweg des jungen Mannes begann mit einem unerwarteten Besuch. „Ich schlief, und Jesus weckte mich auf, und es war wie ein Traum oder eine Offenbarung“, erinnert sich Abdu. Er lieh sich eine Bibel und las darin, und dann vertraute er Jesus Christus sein Leben an.
Seine Familie war aufgebracht über seine Entscheidung, dem Islam den Rücken zu kehren; in einer moslemischen Gesellschaft bringt das Schande über die ganze Familie. „Wir wussten nicht, welche Art von Glauben er brachte“, sagt Suleiman. „Wir waren fundamentalistische Moslems und äußerst aufgebracht. Deshalb waren wir gegen ihn. Unsere Nachbarn sagten uns, Abdu habe eine ausländische Religion hergebracht, die nichts Gutes an sich habe, und wir sollten das nicht zulassen und ihn bekämpfen.“ Auch Abdus Mutter Semira war außer sich, als sie erfuhr, dass ihr Sohn Christ geworden war. „Mein Herz war sehr, sehr traurig. Ich dachte, ich hätte meinen Sohn verloren“, sagte sie. „Ich dachte sogar, wir würden nicht einmal zusammen begraben werden, wenn unsere Tage zu Ende gehen würden. Das war damals ein großer Kummer.“
Die Dorfältesten versuchten, Abdu einzuschüchtern; sie befahlen einer Bande junger Männer, ihn zu verprügeln. „Auf dem Weg zur Schule lauerten sie mir auf und verprügelten mich mit einem Tau“, erinnert sich Abdul. „Sie fragten mich ‚zum letzten Mal‘, ob ich weiterhin Christ sein wolle – wenn ja, würden sie bis zum Äußersten gehen und mich umbringen.“ Abdu weigerte sich, Jesus zu verlassen, und nun versuchte sein Vater, ihn zu töten. „Wir wollten uns nicht mit unseren Nachbarn anlegen, deshalb jagten wir ihn aus dem Haus. Er hatte Fremdes hergebracht, deshalb verjagten wir ihn. Sollte er doch in die Fremde gehen. So ging Abdu in ein anderes Dorf“, erzählt Suleiman.
Während der Jahre, die er von seiner Familie ausgestoßen war, arbeitete Abdu als Wachmann an einer Kirche und wuchs im Glauben. Er las über hundert christliche Bücher und begann, andere ehemalige Moslems in der Nachfolge Jesu anzuleiten.
Abdus Mutter vermisste ihn sehr, und nach vielen Jahren der Trennung stahl sie sich davon, um ihren Sohn zu besuchen. „Sechs Jahre lang hatte ich nur gehört, dass er keinen Alkohol trank und nichts Böses tat. Ganz anders seine früheren Freunde, die hier geblieben waren. Deshalb beschloss ich, ihn aufzusuchen“, so Semira. Sie war beeindruckt von den Veränderungen, die im Leben ihres Sohnes stattgefunden hatten, und begann, sich für Jesus zu interessieren. Zehn Jahre lang. Dann verließ auch sie den Islam und folgte Jesus nach.
„Ich war sicher, dass es wahr und richtig war, was mein Sohn glaubte, doch jetzt hatte ich ein großes Problem mit meinem Mann“, erzählt Semira weiter. „Aber ich ließ mich nicht von meiner Entscheidung abbringen, sondern versuchte, meinen Mann zu Jesus zu führen. Wir erwiesen ihm sehr viel Liebe und er sah, wie sehr wir uns verändert hatten. Das gab ihm zu denken.“ Es dauerte etwa ein Jahr, bis Suleimans Herz von der Liebe Gottes erweicht worden war. Jetzt ist auch er Christ, und nicht nur er, sondern seine ganze Familie folgt Jesus nach – etwa 40 Personen.
Die Familie hat auf ihrem Land eine Hütte reserviert, in der sie Gott anbeten und in der man das Evangelium hören kann. „Ich bin so froh, dass meine Familie zu Jesus gefunden hat“, sagt Abdu. „Aber am meisten begeistert mich, dass jetzt in der Nähe meines Elternhauses ein Gebäude steht, das als Kirche dient. Menschen kommen hierher, um zu beten und ihr Leben Jesus zu übergeben!“
Abdu arbeitet als Missionar unter Moslems in Gegenden, die das Evangelium ablehnen. Mit der Hilfe von Hilfsaktion Märtyrerkirche betreut Abdu ein Zeltmacherprojekt mit sechs weiteren ehemaligen Moslems, die anderen mitteilen, was sie glauben. „Wir predigen den Leuten nicht nur aus der Bibel, sondern bringen ihnen viel, viel Liebe entgegen. Wir lassen sie an unserem Leben teilhaben und lassen sie auch miterleben, wie gut man es bei Jesus hat“, sagt Abdu. Das hat sich als sehr wirksam erwiesen. Tausende ehemaliger Moslems haben das Evangelium angenommen.
Auch Suleiman wird jetzt samt seinen Angehörigen seines Glaubens wegen verfolgt, aber er denkt nicht daran, zum Islam zurückzukehren, sondern freut sich darauf, ewig beim Herrn zu sein. „Die Fundamentalisten können uns das Schlimmste antun, zu dem sie überhaupt fähig sind. Sie können und sogar umbringen. Das macht uns nichts aus, andere Gläubige werden uns begraben. Wir fürchten uns nicht. Es ist besser, bei Christus zu sein, als ohne ihn zu leben. Sie sind für uns keine Bedrohung.“
Quelle: HILFSAKTION MÄRTYRERKIRCHE/JoelNews
Ausgabe: 26/2013
Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie wegen Ihrer Entscheidung für Jesus aus der Familie ausgestoßen, ja sogar zum Todeskandidaten würden. Genau das passierte einem Teenager namens Abdu. Aber die Macht der Liebe riss die Mauern nieder und brachte ihn und seine Familie wieder zusammen. Heute beten Abdu und sein Vater Suleiman zusammen und sie lesen gemeinsam die Bibel. Das könnte man als Wunder bezeichnen, denn fast 20 Jahre lang sprachen sie kein Wort miteinander. Tatsächlich hatte Abdus Vater sogar versucht, ihn umzubringen. Warum? Weil der Sechzehnjährige beschlossen hatte, den Islam zu verlassen und Jesus nachzufolgen.
Der Glaubensweg des jungen Mannes begann mit einem unerwarteten Besuch. „Ich schlief, und Jesus weckte mich auf, und es war wie ein Traum oder eine Offenbarung“, erinnert sich Abdu. Er lieh sich eine Bibel und las darin, und dann vertraute er Jesus Christus sein Leben an.
Seine Familie war aufgebracht über seine Entscheidung, dem Islam den Rücken zu kehren; in einer moslemischen Gesellschaft bringt das Schande über die ganze Familie. „Wir wussten nicht, welche Art von Glauben er brachte“, sagt Suleiman. „Wir waren fundamentalistische Moslems und äußerst aufgebracht. Deshalb waren wir gegen ihn. Unsere Nachbarn sagten uns, Abdu habe eine ausländische Religion hergebracht, die nichts Gutes an sich habe, und wir sollten das nicht zulassen und ihn bekämpfen.“ Auch Abdus Mutter Semira war außer sich, als sie erfuhr, dass ihr Sohn Christ geworden war. „Mein Herz war sehr, sehr traurig. Ich dachte, ich hätte meinen Sohn verloren“, sagte sie. „Ich dachte sogar, wir würden nicht einmal zusammen begraben werden, wenn unsere Tage zu Ende gehen würden. Das war damals ein großer Kummer.“
Die Dorfältesten versuchten, Abdu einzuschüchtern; sie befahlen einer Bande junger Männer, ihn zu verprügeln. „Auf dem Weg zur Schule lauerten sie mir auf und verprügelten mich mit einem Tau“, erinnert sich Abdul. „Sie fragten mich ‚zum letzten Mal‘, ob ich weiterhin Christ sein wolle – wenn ja, würden sie bis zum Äußersten gehen und mich umbringen.“ Abdu weigerte sich, Jesus zu verlassen, und nun versuchte sein Vater, ihn zu töten. „Wir wollten uns nicht mit unseren Nachbarn anlegen, deshalb jagten wir ihn aus dem Haus. Er hatte Fremdes hergebracht, deshalb verjagten wir ihn. Sollte er doch in die Fremde gehen. So ging Abdu in ein anderes Dorf“, erzählt Suleiman.
Während der Jahre, die er von seiner Familie ausgestoßen war, arbeitete Abdu als Wachmann an einer Kirche und wuchs im Glauben. Er las über hundert christliche Bücher und begann, andere ehemalige Moslems in der Nachfolge Jesu anzuleiten.
Abdus Mutter vermisste ihn sehr, und nach vielen Jahren der Trennung stahl sie sich davon, um ihren Sohn zu besuchen. „Sechs Jahre lang hatte ich nur gehört, dass er keinen Alkohol trank und nichts Böses tat. Ganz anders seine früheren Freunde, die hier geblieben waren. Deshalb beschloss ich, ihn aufzusuchen“, so Semira. Sie war beeindruckt von den Veränderungen, die im Leben ihres Sohnes stattgefunden hatten, und begann, sich für Jesus zu interessieren. Zehn Jahre lang. Dann verließ auch sie den Islam und folgte Jesus nach.
„Ich war sicher, dass es wahr und richtig war, was mein Sohn glaubte, doch jetzt hatte ich ein großes Problem mit meinem Mann“, erzählt Semira weiter. „Aber ich ließ mich nicht von meiner Entscheidung abbringen, sondern versuchte, meinen Mann zu Jesus zu führen. Wir erwiesen ihm sehr viel Liebe und er sah, wie sehr wir uns verändert hatten. Das gab ihm zu denken.“ Es dauerte etwa ein Jahr, bis Suleimans Herz von der Liebe Gottes erweicht worden war. Jetzt ist auch er Christ, und nicht nur er, sondern seine ganze Familie folgt Jesus nach – etwa 40 Personen.
Die Familie hat auf ihrem Land eine Hütte reserviert, in der sie Gott anbeten und in der man das Evangelium hören kann. „Ich bin so froh, dass meine Familie zu Jesus gefunden hat“, sagt Abdu. „Aber am meisten begeistert mich, dass jetzt in der Nähe meines Elternhauses ein Gebäude steht, das als Kirche dient. Menschen kommen hierher, um zu beten und ihr Leben Jesus zu übergeben!“
Abdu arbeitet als Missionar unter Moslems in Gegenden, die das Evangelium ablehnen. Mit der Hilfe von Hilfsaktion Märtyrerkirche betreut Abdu ein Zeltmacherprojekt mit sechs weiteren ehemaligen Moslems, die anderen mitteilen, was sie glauben. „Wir predigen den Leuten nicht nur aus der Bibel, sondern bringen ihnen viel, viel Liebe entgegen. Wir lassen sie an unserem Leben teilhaben und lassen sie auch miterleben, wie gut man es bei Jesus hat“, sagt Abdu. Das hat sich als sehr wirksam erwiesen. Tausende ehemaliger Moslems haben das Evangelium angenommen.
Auch Suleiman wird jetzt samt seinen Angehörigen seines Glaubens wegen verfolgt, aber er denkt nicht daran, zum Islam zurückzukehren, sondern freut sich darauf, ewig beim Herrn zu sein. „Die Fundamentalisten können uns das Schlimmste antun, zu dem sie überhaupt fähig sind. Sie können und sogar umbringen. Das macht uns nichts aus, andere Gläubige werden uns begraben. Wir fürchten uns nicht. Es ist besser, bei Christus zu sein, als ohne ihn zu leben. Sie sind für uns keine Bedrohung.“
Quelle: HILFSAKTION MÄRTYRERKIRCHE/JoelNews
Ausgabe: 26/2013
24/7 prayerroom
24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr Lobpreis ohne Pause. Wer rein schauen will kann dem Livestream folgen:
Segen und Fluch / Nachkommen
Auswirkungen von Segen und Fluch - Die Auswirkungen unserer Entscheidungen.
Im Jahr 1700 wurde ein gewisser Max Dukes in New York City geboren. Er glaubte nicht an Jesus Christus, heiratete eine ungläubige Frau und wollte nicht, dass seine Kinder christlich erzogen wur-den. Er verbot sogar seinen Kindern Gottesdienstbesuche sowie die Teilnahme am Religionsunterricht. Man hat nachgeforscht, was aus seinen Nachkommen geworden war: Nach mehreren Generationen waren es 1026 Nachkommen, die er hatte. Über 300 dieser 1026 Nachkommen waren Landstreicher, die durchschnittlich 13 Jahre im Gefängnis waren. 190 der weiblichen Nachkommen waren Prostituierte. Von seinen Nachkommen waren 680 Alkoholiker. Sie kosteten den Staat New York allein 420.000 Dollar (damals war das noch sehr viel Geld) für Einäscherungen und Rehabilitationsprogramme. Sie waren kein Segen für ihr Land.
Zu der gleichen Zeit und im selben Staat wie Max Dukes lebte Jonathan Edwards (1703-1758). Er war ein feuriger Verkündiger des Evangeliums und diente Gott so gut er konnte. Er sorgte dafür, dass seine Kinder sonntags in den Gottesdienst gingen und erzog sie in der Furcht Gottes. Auch hier forschte man nach, was aus seinen Nachkommen geworden war und stellte fest, dass es 929 Nachkommen gab. 430 dieser 929 Nachkommen waren Pfarrer geworden. 86 von ihnen Universitätsprofessoren und 13 davon sogar Universitätspräsidenten. 75 Nachkommen waren Autoren sehr guter Bücher. 7 Nachkommen waren Abgeordnete im Kongress und einer sogar Vizepräsident der USA. Seine Nachkommen hatten den Staat kein Geld gekostet, sondern ihn bereichert. Sie waren ein Segen für ihr Land.
Halleluja! Glücklich der Mann, der den HERRN fürchtet, der große Freude an seinen Geboten hat! Seine Nachkommenschaft wird mächtig sein im Land. Das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet werden. Psalm 112,1-2
Autor unbekannt
Im Jahr 1700 wurde ein gewisser Max Dukes in New York City geboren. Er glaubte nicht an Jesus Christus, heiratete eine ungläubige Frau und wollte nicht, dass seine Kinder christlich erzogen wur-den. Er verbot sogar seinen Kindern Gottesdienstbesuche sowie die Teilnahme am Religionsunterricht. Man hat nachgeforscht, was aus seinen Nachkommen geworden war: Nach mehreren Generationen waren es 1026 Nachkommen, die er hatte. Über 300 dieser 1026 Nachkommen waren Landstreicher, die durchschnittlich 13 Jahre im Gefängnis waren. 190 der weiblichen Nachkommen waren Prostituierte. Von seinen Nachkommen waren 680 Alkoholiker. Sie kosteten den Staat New York allein 420.000 Dollar (damals war das noch sehr viel Geld) für Einäscherungen und Rehabilitationsprogramme. Sie waren kein Segen für ihr Land.
Zu der gleichen Zeit und im selben Staat wie Max Dukes lebte Jonathan Edwards (1703-1758). Er war ein feuriger Verkündiger des Evangeliums und diente Gott so gut er konnte. Er sorgte dafür, dass seine Kinder sonntags in den Gottesdienst gingen und erzog sie in der Furcht Gottes. Auch hier forschte man nach, was aus seinen Nachkommen geworden war und stellte fest, dass es 929 Nachkommen gab. 430 dieser 929 Nachkommen waren Pfarrer geworden. 86 von ihnen Universitätsprofessoren und 13 davon sogar Universitätspräsidenten. 75 Nachkommen waren Autoren sehr guter Bücher. 7 Nachkommen waren Abgeordnete im Kongress und einer sogar Vizepräsident der USA. Seine Nachkommen hatten den Staat kein Geld gekostet, sondern ihn bereichert. Sie waren ein Segen für ihr Land.
Halleluja! Glücklich der Mann, der den HERRN fürchtet, der große Freude an seinen Geboten hat! Seine Nachkommenschaft wird mächtig sein im Land. Das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet werden. Psalm 112,1-2
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