MEXIKO: Bürgermeisterin übergibt Jesus die Stadtschlüssel
Am 6. Juni (2013) hat Margarita Arellanes, die Bürgermeisterin der
mexikanischen Stadt Monterrey, Jesus Christus symbolisch die
Stadtschlüssel übergeben. Dies geschah bei „Monterrey Ora“, einer
Gebetsveranstaltung, die von einer Pastorenallianz organisiert wurde.
15‘000 Christen nahmen daran teil. Während der Zeremonie, bei der zwei
Kinder eine Tafel zum Gedenken an „die
Übergabe der Stadt an Gott“ erhielten, hielt Bürgermeisterin Arellanes
eine Rede, in der sie Jesus Christus in der Stadt Monterrey willkommen
hieß. Sie verkündete, dass die Stadt im Namen Gottes neu geboren worden
sei und in diesem Sinne auch bewahrt, geliebt und verteidigt werden
sollte. Ein Video der Rede sowie einer Diskussion über die Säkularität
des Staates und seiner Institutionen hat sich wie ein Lauffeuer im
Internet verbreitet.
„Ich, Margarita Alicia Arellanes, übergebe die
Schlüssel der Stadt Monterrey, Nuevo León an unseren Herrn Jesus
Christus, damit Sein Reich des Friedens und Sein Segen hier wachsen
können. Ich öffne die Tore dieser Stadt für Gott als höchste Autorität.
Ich bekenne, dass ohne Seine Gegenwart und Seine Hilfe kein echter
Erfolg möglich ist. Wenn der Herr nicht die Stadt bewacht, so wachen
ihre Wächter umsonst. Aus diesem Grund bitte ich Gott demütig und mit
tiefstem Respekt und voller Ehrfurcht vor Ihnen als Zeugen darum, dass
Er in dieser Stadt Einzug hält und hier Wohnung nimmt“, verkündete die
Bürgermeisterin.
Anschließend las sie Psalm 40 aus der Bibel vor,
wohlwissend, dass manche sich ihr entgegenstellen könnten und ihre
symbolische Handlung kritisieren würden. „Es ist amüsant, wie schockiert
manche Menschen sind, wenn man öffentlich über Gott spricht. Sie
beweisen damit nur ihre Intoleranz. Doch ich glaube, dass Kritik den
Dingen vorbehalten sein sollte, die kein gutes Ziel haben oder keiner
guten Sache dienen. Wer möchte nicht, dass es unserer Stadt gut geht?“
Sie sagte weiterhin, dass ihre Aussagen „persönlicher Natur“ seien und
nicht die Verfassung verletzten.
Die Stadt Monterrey rühmte sich
lange als eine von Mexikos modernsten und wohlhabendsten Städten. Doch
in den letzten Jahren herrschte hier aufgrund von Drogenkonflikten
schreckliche Gewalt. Es gibt erschreckend viele Entführungen,
schätzungsweise eine oder zwei pro Tag in der Stadt und sogar noch mehr,
wenn man die Randbezirke mitzählt. Die Polizeikräfte sind von
Korruption zerfressen.
Kirchen und Gemeinden in Mexiko sind aber
nicht länger nur neutrale Beobachter der Gewalt und der Drogenkriege.
Sie beten engagiert um Gottes Eingreifen. Vor einem Jahr, noch vor ihrer
Wahl, bat Margarita Arellanes ihre Gemeinde um Gebet für sie. „Ich
brauche euer Gebet. Ich bin die einzige Kandidatin, die nichts mit den
Drogenkartellen zu tun hat“, sagte sie. Am Tag nach Arellanes´ Wahl
erhielt sie eine einschüchternde Nachricht von den Drogenbossen: Vor
ihrer Haustür fand sie einen Koffer mit einer zerstückelten Leiche.
Die Christen loben sie für ihren Mut, sich in aller Öffentlichkeit gegen
Gewalt und Korruption auszusprechen und Gott darum zu bitten, die
Zukunft dieser Stadt zu gestalten. „Gott möchte, dass wir in Worten und
Taten mutig sind“, sagte Arellanes. „Er gibt uns diese historische
Gelegenheit, mit der Vergangenheit zu brechen und unsere Stadt in einen
Ort der Liebe, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und des Friedens zu
verwandeln. Ich bin überwältigt, zu sehen, welche Türen Gott in den
vergangenen Monaten bereits geöffnet hat und welche positiven
Veränderungen wir in unserer Stadt bereits sehen können. Wir wissen,
dass die Dunkelheit nur vom Licht des Vertrauens auf Gott vertrieben
werden kann. Wir können dies nicht ohne Seine Hilfe tun.“
Schauen Sie sich das Video der Rede der Bürgermeisterin an.
Quelle: LA TIMES, NYT, VERSCHIEDENE MEXIKANISCHE QUELLEN/JoelNews
Ausgabe: 21/2013
Sonntag, 22. September 2013
In die Hölle laufen wir selber
In die Hölle laufen wir selber
Ich werde Ihnen eine Geschichte erzählen, die Ihnen zu denken geben wird. Ich habe sie einmal irgendwo gehört, und sie hat mir tiefen Eindruck gemacht: Da war in einem englischen Schloss eine größere Gesellschaft zusammen. Man saß um den offenen Kamin und plauderte über alles Mögliche. Schließlich kam das Gespräch auch auf die Bibel. Da bekannte die junge Hausfrau ganz offen, dass sie die Bibel als Gottes Wort ansehe und darum glaube, was drinstehe. Ein Herr fragte spöttisch: „Dann glauben Sie auch, dass es eine Verdammnis gibt?“ „Ja, das glaube ich, weil Jesus es gesagt hat.“ Da stand der Herr auf und ging in den Hintergrund des Saales, wo ein hübscher Käfig hing. Darin war ein bunter Wellensittich. Der Herr öffnete schweigend den Käfig, nahm den Vogel heraus, ging auf den Kamin zu und schickte sich an, das Tier in die lodernden Flammen zu werfen. Die Hausfrau fiel ihm in den Arm: „Was tun Sie? Lassen Sie das arme Tierchen los!“ Da lachte der Herr spöttisch auf und rief: „So, dieses armselige Tier tut Ihnen leid, wenn ich es ins Feuer werfen will? Und Ihr sogenannter Gott der Liebe wirft ohne mit der Wimper zu zucken Millionen Menschen in die Hölle? Das ist ja ein sehr merkwürdiger Gott der Liebe!“ Die große Gesellschaft schwieg und sah auf die junge Frau. In diese Stille hinein sagte die – und man merkte ihrer Stimme die Erschütterung an: „Sie irren! Gott wirft uns nicht in die Hölle. Er tut vielmehr alles, uns zu erretten. Nein! In die Hölle laufen wir selber. Verstehen Sie? In die Hölle laufen wir selber! Den Weg erwählen wir uns selber!“ So ist es! Und nun ist nur noch zu sagen: Die junge Frau hatte sehr recht, wenn sie erklärte: „Gott tut alles, um uns zu erretten.“ Darum sandte er uns seinen Sohn. Einer, der an den Sohn Gottes glaubte, bekannte: „Gott hat uns errettet von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes“ (Kolosser 1,13). Ja, das ist wirkliche Errettung. Um die geht es. Gott tut noch mehr: Er ließ seinen Sohn für uns sterben – am Kreuz. Und Gott tut noch mehr: Er ruft uns auf allerlei Weise von dem Weg der Hölle weg zu sich. Er tut es auch durch diese Geschiche. Hören Sie doch – bitte! – diesen Ruf! Es geht um alles!
Wilhelm Busch
Ich werde Ihnen eine Geschichte erzählen, die Ihnen zu denken geben wird. Ich habe sie einmal irgendwo gehört, und sie hat mir tiefen Eindruck gemacht: Da war in einem englischen Schloss eine größere Gesellschaft zusammen. Man saß um den offenen Kamin und plauderte über alles Mögliche. Schließlich kam das Gespräch auch auf die Bibel. Da bekannte die junge Hausfrau ganz offen, dass sie die Bibel als Gottes Wort ansehe und darum glaube, was drinstehe. Ein Herr fragte spöttisch: „Dann glauben Sie auch, dass es eine Verdammnis gibt?“ „Ja, das glaube ich, weil Jesus es gesagt hat.“ Da stand der Herr auf und ging in den Hintergrund des Saales, wo ein hübscher Käfig hing. Darin war ein bunter Wellensittich. Der Herr öffnete schweigend den Käfig, nahm den Vogel heraus, ging auf den Kamin zu und schickte sich an, das Tier in die lodernden Flammen zu werfen. Die Hausfrau fiel ihm in den Arm: „Was tun Sie? Lassen Sie das arme Tierchen los!“ Da lachte der Herr spöttisch auf und rief: „So, dieses armselige Tier tut Ihnen leid, wenn ich es ins Feuer werfen will? Und Ihr sogenannter Gott der Liebe wirft ohne mit der Wimper zu zucken Millionen Menschen in die Hölle? Das ist ja ein sehr merkwürdiger Gott der Liebe!“ Die große Gesellschaft schwieg und sah auf die junge Frau. In diese Stille hinein sagte die – und man merkte ihrer Stimme die Erschütterung an: „Sie irren! Gott wirft uns nicht in die Hölle. Er tut vielmehr alles, uns zu erretten. Nein! In die Hölle laufen wir selber. Verstehen Sie? In die Hölle laufen wir selber! Den Weg erwählen wir uns selber!“ So ist es! Und nun ist nur noch zu sagen: Die junge Frau hatte sehr recht, wenn sie erklärte: „Gott tut alles, um uns zu erretten.“ Darum sandte er uns seinen Sohn. Einer, der an den Sohn Gottes glaubte, bekannte: „Gott hat uns errettet von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes“ (Kolosser 1,13). Ja, das ist wirkliche Errettung. Um die geht es. Gott tut noch mehr: Er ließ seinen Sohn für uns sterben – am Kreuz. Und Gott tut noch mehr: Er ruft uns auf allerlei Weise von dem Weg der Hölle weg zu sich. Er tut es auch durch diese Geschiche. Hören Sie doch – bitte! – diesen Ruf! Es geht um alles!
Wilhelm Busch
Das Blut
Das Blut
Du hast Feierabend. Auf dem Heimweg schaltest du dein Radio ein. Unter den Meldungen ist eine über ein kleines Dorf in Indien. Einige Dorfbewohner sind plötzlich an einer merkwürdigen Krankheit gestorben, die zuvor gänzlich unbekannt war. Es ist nicht die Influenza, aber drei oder vier Leute sind gestorben. Die Wissenschaftler reagieren interessiert, und die Weltgesundheitsorganisation hat ein paar Ärzte entsandt, um die Angelegenheit zu untersuchen.
Du denkst nicht lange darüber nach, aber am Sonntag, als du vom Gottesdienst nach Hause fährst, hörst du wieder eine Meldung zum Thema. Diesmal sind es nicht drei, sondern 30.000 tote Dorfbewohner aus einem abgelegenen Tal in Indien. Am Abend berichtet das Fernsehen darüber. N-TV bringt einen Kurzbericht; Mitarbeiter des Tropeninstituts in Hamburg reisen in das Gebiet, um diese bisher unbekannte Krankheit zu untersuchen.
Am Montagmorgen, als du aufstehst, ist es die Topstory aller Nachrichtensendungen und beherrscht die Titelseiten der Zeitungen. Es geht nicht mehr nur um Indien - auch Pakistan, Afghanistan und der Iran sind betroffen.
Überall ist "der mysteriöse Infekt" das Gesprächs- und Nachrichtenthema. Der Bundespräsident hat eine Presseerklärung herausgegeben, dass alle beten und hoffen, dass es gut ausgehen wird. Aber jeder fragt sich: "Wie wollen wir diese Krankheit in den Griff kriegen?"
Zu diesem Zeitpunkt macht der Präsident von Frankreich eine Ankündigung, die Europa schockiert: Frankreich schließt seine Grenzen. Flüge aus Indien, Pakistan oder einem anderen Land, in dem diese Krankheit aufgetaucht ist, erhalten keine Landeerlaubnis.
Du willst wissen, wie die Sache weitergeht, und siehst am Abend ein bißchen N-TV, bevor du zu Bett gehst. Dein Kinn sinkt gerade auf deine Brust, als eine französische Sondermeldung gebracht wird: Eine weinende Frau erklärt, dass in einem Pariser Krankenhaus ein Mann am "mysteriösen Infekt" stirbt. Die Krankheit hat Europa erreicht. Das Einzige, was die Fachleute sagen können, ist: "Wenn du dich angesteckt hast, hast du die Krankheit für eine Woche in deinem Körper ohne es zu merken. Dann folgen vier Tage schrecklichster Symptome. Und dann stirbst du."
Dienstagmorgen: Auch die anderen europäischen Länder und die USA schließen ihre Grenzen. Der Bundeskanzler hält eine Fernsehansprache: "Aus Gründen der nationalen Sicherheit und aus Sorge um die Gesundheit unserer Bürger können wir niemanden, der aus einem anderen Land kommt, in die Bundesrepublik einreisen lassen. Sollten sich Ihre Familienmitglieder oder Freunde im Ausland aufhalten, bedauern wir das sehr. Sobald die Krise bewältigt ist, können sie zurückkommen. Wir bitten um Ihr Verständnis." Panik erfaßt das ganze Land. Die Leute fragen sich: "Was, wenn es auch zu uns kommt?" Stimmen werden laut: "Das ist die Geißel Gottes."
Es ist Mittwochabend und du bist zur Gebetsstunde gegangen. Während der Veranstaltung stürmt jemand in den Raum: "Macht das Radio an, macht das Radio an." Und als die Gemeinde dem kleinen Transistorradio lauscht, vor dessen Lautsprecher jemand ein Mikrophon hält, kommt die Nachricht: In der Universitätsklinik in Hamburg sterben zwei Frauen am "mysteriösen Infekt".
Es ist zu spät. - Innerhalb von Stunden, so scheint es, breitet sich die Krankheit über das ganze Land aus. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten rund um die Uhr, um ein Gegenmittel zu finden - ohne Erfolg. Von Sibirien bis Irland, von Alaska bis Feuerland - von überall her hört man Schreckensmeldungen.
Und dann, auf einmal, läuft eine Nachricht um die Welt: Der Code ist geknackt. Ein Heilmittel ist gefunden. Man kann einen Impfstoff herstellen. Man braucht dafür das Blut einer Person, die noch nicht infiziert ist. Überall, auf jedem Radio- und Fernsehkanal, hört man folgende Aufforderung: Melden Sie sich im nächsten Krankenhaus, lassen Sie Ihr Blut testen und Ihre Blutgruppe bestimmen. Wenn die Sirenen in Ihrem Stadtteil ertönen, machen Sie sich unverzüglich, aber ruhig und diszipliniert auf den Weg.
Am späten Freitagabend ist euer Bezirk dran. Als du mit deiner Familie am Krankenhaus eintriffst, müsst ihr euch in eine lange Schlange einreihen. Krankenschwestern und Ärzte kommen heraus, pieksen jeden in den Finger, nehmen ihm Blut ab und kennzeichnen es. Als eure Familie dran ist, sagt man euch: "Warten Sie bitte auf dem Parkplatz. Sobald wir Ihren Namen aufrufen, können Sie nach Hause fahren." Auf dem Parkplatz steht ihr zusammen mit euren Nachbarn, ängstlich, irritiert und fragt euch, was um alles in der Welt vorgeht und ob dies vielleicht das Ende der Menschheit bedeutet. Plötzlich kommt ein Mann aufgeregt aus dem Krankenhaus gerannt. Er ruft einen Namen und wedelt mit einem Clipboard herum. Man kann ihn kaum verstehen, aber er ruft immer wieder. Und dein Sohn zupft dich am Ärmel und sagt: "Papa, das bin ich."
Bevor du reagieren kannst, haben sie deinen Jungen geschnappt. "Moment mal!" Doch sie sagen: "Ist schon gut. Sein Blut ist in Ordnung. Er ist noch nicht infiziert. Wir wollen ihn noch einmal untersuchen um sicherzustellen, dass er sich noch nicht angesteckt hat. Es sieht so aus, als hätte er das ideale Blut."
Fünf oder zehn Minuten später kommen die Ärzte und Krankenschwestern durch die Tür. Die Anspannung ist verschwunden. Sie jubeln und umarmen einander - einige lachen sogar. Es ist das erste Mal, dass du jemanden lachen siehst, in dieser Woche. Ein älterer Arzt kommt auf dich zu und sagt: "Vielen Dank. Ihr Sohn hat das ideale Blut. Es ist rein, nicht infiziert und somit können wir anfangen, den Impfstoff herzustellen."
Als sich die Worte auf dem Parkplatz ausbreiten, hört man Seufzer der Erleichterung. Einige beten, andere lachen, wieder andere weinen. Aber dann nimmt der grauhaarige Arzt dich und deine Frau zur Seite und sagt: "Können wir Sie einen Moment sprechen? Wir wußten nicht, dass der Spender ein Kind sein würde, und wir brauchen ... wir brauchen Ihre Einverständniserklärung." Du beginnst, deine Unterschrift unter das Dokument zu setzen und überfliegst es dabei. Dir fällt auf, dass das Feld mit der Anzahl der Blutröhrchen, die abgenommen werden sollen, nicht ausgefüllt ist. "Wie-wie-wieviele Röhrchen werden Sie ihm abnehmen?" Bei dieser Frage verschwindet das Lächeln vom Gesicht des Arztes und er antwortet: "Wir haben ja nicht geahnt, dass es ein Kind sein würde. Wir sind darauf nicht vorbereitet. - Wir brauchen alles. Aber, aber... Sie verstehen das nicht. Wir reden hier davon, dass die Menschheit gerettet werden kann. Bitte unterschreiben Sie. Wir, wir brauchen alles - wir brauchen alles!" "Aber können Sie ihm keine Transfusion geben?" "Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir das tun. Können Sie bitte unterschreiben? Würden Sie bitte unterschreiben?" Du stehst da wie betäubt - und unterschreibst.
"Möchten Sie noch einen Moment zu ihm, bevor wir anfangen?" Aber kannst du dorthin gehen? Schaffst du es, hinüber zu gehen, zu diesem Raum, in dem dein Junge an einem Tisch sitzt: "Mama, Papa, was ist los? Was wollen die?" Kannst du seine Hand nehmen und ihm erklären: "Sohn, deine Mama und dein Papa lieben dich, und wir würden nie zulassen, dass mit dir etwas geschieht, was nicht sein müsste. Verstehst du das?" Und dann kommt der Arzt zurück und sagt: "Es tut mir Leid, wir müssen anfangen. Überall auf der Welt sterben Menschen." Kannst du dann weggehen? Kannst du hinausgehen, während er euch hinterher ruft: "Papa, Mama - warum habt ihr mich verlassen?"
Und in der nächsten Woche, als die Beerdigung ist und euer Sohn geehrt werden soll, wollen einige Leute lieber ausschlafen. Einige Freunde kommen nicht, weil sie lieber an den See wollen, zum Schwimmen. Ein paar Leute erscheinen mit einem Lächeln auf den Lippen und tun so, als würden sie mit euch fühlen. Würdest du nicht am liebsten aufspringen und herausschreien: "Mein Sohn ist gestorben! Berührt euch das überhaupt nicht?"
Und das sind genau die Worte, die Gott in diese Welt hineinruft: "Mein Sohn ist gestorben. Merkt ihr nicht, wie sehr mich euer Elend anrührt?"
"Vater, wenn wir es mit deinen Augen betrachten, bricht es uns das Herz. Vielleicht beginnen wir jetzt, zu verstehen, wie sehr du uns liebst.
Autor unbekannt
Du hast Feierabend. Auf dem Heimweg schaltest du dein Radio ein. Unter den Meldungen ist eine über ein kleines Dorf in Indien. Einige Dorfbewohner sind plötzlich an einer merkwürdigen Krankheit gestorben, die zuvor gänzlich unbekannt war. Es ist nicht die Influenza, aber drei oder vier Leute sind gestorben. Die Wissenschaftler reagieren interessiert, und die Weltgesundheitsorganisation hat ein paar Ärzte entsandt, um die Angelegenheit zu untersuchen.
Du denkst nicht lange darüber nach, aber am Sonntag, als du vom Gottesdienst nach Hause fährst, hörst du wieder eine Meldung zum Thema. Diesmal sind es nicht drei, sondern 30.000 tote Dorfbewohner aus einem abgelegenen Tal in Indien. Am Abend berichtet das Fernsehen darüber. N-TV bringt einen Kurzbericht; Mitarbeiter des Tropeninstituts in Hamburg reisen in das Gebiet, um diese bisher unbekannte Krankheit zu untersuchen.
Am Montagmorgen, als du aufstehst, ist es die Topstory aller Nachrichtensendungen und beherrscht die Titelseiten der Zeitungen. Es geht nicht mehr nur um Indien - auch Pakistan, Afghanistan und der Iran sind betroffen.
Überall ist "der mysteriöse Infekt" das Gesprächs- und Nachrichtenthema. Der Bundespräsident hat eine Presseerklärung herausgegeben, dass alle beten und hoffen, dass es gut ausgehen wird. Aber jeder fragt sich: "Wie wollen wir diese Krankheit in den Griff kriegen?"
Zu diesem Zeitpunkt macht der Präsident von Frankreich eine Ankündigung, die Europa schockiert: Frankreich schließt seine Grenzen. Flüge aus Indien, Pakistan oder einem anderen Land, in dem diese Krankheit aufgetaucht ist, erhalten keine Landeerlaubnis.
Du willst wissen, wie die Sache weitergeht, und siehst am Abend ein bißchen N-TV, bevor du zu Bett gehst. Dein Kinn sinkt gerade auf deine Brust, als eine französische Sondermeldung gebracht wird: Eine weinende Frau erklärt, dass in einem Pariser Krankenhaus ein Mann am "mysteriösen Infekt" stirbt. Die Krankheit hat Europa erreicht. Das Einzige, was die Fachleute sagen können, ist: "Wenn du dich angesteckt hast, hast du die Krankheit für eine Woche in deinem Körper ohne es zu merken. Dann folgen vier Tage schrecklichster Symptome. Und dann stirbst du."
Dienstagmorgen: Auch die anderen europäischen Länder und die USA schließen ihre Grenzen. Der Bundeskanzler hält eine Fernsehansprache: "Aus Gründen der nationalen Sicherheit und aus Sorge um die Gesundheit unserer Bürger können wir niemanden, der aus einem anderen Land kommt, in die Bundesrepublik einreisen lassen. Sollten sich Ihre Familienmitglieder oder Freunde im Ausland aufhalten, bedauern wir das sehr. Sobald die Krise bewältigt ist, können sie zurückkommen. Wir bitten um Ihr Verständnis." Panik erfaßt das ganze Land. Die Leute fragen sich: "Was, wenn es auch zu uns kommt?" Stimmen werden laut: "Das ist die Geißel Gottes."
Es ist Mittwochabend und du bist zur Gebetsstunde gegangen. Während der Veranstaltung stürmt jemand in den Raum: "Macht das Radio an, macht das Radio an." Und als die Gemeinde dem kleinen Transistorradio lauscht, vor dessen Lautsprecher jemand ein Mikrophon hält, kommt die Nachricht: In der Universitätsklinik in Hamburg sterben zwei Frauen am "mysteriösen Infekt".
Es ist zu spät. - Innerhalb von Stunden, so scheint es, breitet sich die Krankheit über das ganze Land aus. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten rund um die Uhr, um ein Gegenmittel zu finden - ohne Erfolg. Von Sibirien bis Irland, von Alaska bis Feuerland - von überall her hört man Schreckensmeldungen.
Und dann, auf einmal, läuft eine Nachricht um die Welt: Der Code ist geknackt. Ein Heilmittel ist gefunden. Man kann einen Impfstoff herstellen. Man braucht dafür das Blut einer Person, die noch nicht infiziert ist. Überall, auf jedem Radio- und Fernsehkanal, hört man folgende Aufforderung: Melden Sie sich im nächsten Krankenhaus, lassen Sie Ihr Blut testen und Ihre Blutgruppe bestimmen. Wenn die Sirenen in Ihrem Stadtteil ertönen, machen Sie sich unverzüglich, aber ruhig und diszipliniert auf den Weg.
Am späten Freitagabend ist euer Bezirk dran. Als du mit deiner Familie am Krankenhaus eintriffst, müsst ihr euch in eine lange Schlange einreihen. Krankenschwestern und Ärzte kommen heraus, pieksen jeden in den Finger, nehmen ihm Blut ab und kennzeichnen es. Als eure Familie dran ist, sagt man euch: "Warten Sie bitte auf dem Parkplatz. Sobald wir Ihren Namen aufrufen, können Sie nach Hause fahren." Auf dem Parkplatz steht ihr zusammen mit euren Nachbarn, ängstlich, irritiert und fragt euch, was um alles in der Welt vorgeht und ob dies vielleicht das Ende der Menschheit bedeutet. Plötzlich kommt ein Mann aufgeregt aus dem Krankenhaus gerannt. Er ruft einen Namen und wedelt mit einem Clipboard herum. Man kann ihn kaum verstehen, aber er ruft immer wieder. Und dein Sohn zupft dich am Ärmel und sagt: "Papa, das bin ich."
Bevor du reagieren kannst, haben sie deinen Jungen geschnappt. "Moment mal!" Doch sie sagen: "Ist schon gut. Sein Blut ist in Ordnung. Er ist noch nicht infiziert. Wir wollen ihn noch einmal untersuchen um sicherzustellen, dass er sich noch nicht angesteckt hat. Es sieht so aus, als hätte er das ideale Blut."
Fünf oder zehn Minuten später kommen die Ärzte und Krankenschwestern durch die Tür. Die Anspannung ist verschwunden. Sie jubeln und umarmen einander - einige lachen sogar. Es ist das erste Mal, dass du jemanden lachen siehst, in dieser Woche. Ein älterer Arzt kommt auf dich zu und sagt: "Vielen Dank. Ihr Sohn hat das ideale Blut. Es ist rein, nicht infiziert und somit können wir anfangen, den Impfstoff herzustellen."
Als sich die Worte auf dem Parkplatz ausbreiten, hört man Seufzer der Erleichterung. Einige beten, andere lachen, wieder andere weinen. Aber dann nimmt der grauhaarige Arzt dich und deine Frau zur Seite und sagt: "Können wir Sie einen Moment sprechen? Wir wußten nicht, dass der Spender ein Kind sein würde, und wir brauchen ... wir brauchen Ihre Einverständniserklärung." Du beginnst, deine Unterschrift unter das Dokument zu setzen und überfliegst es dabei. Dir fällt auf, dass das Feld mit der Anzahl der Blutröhrchen, die abgenommen werden sollen, nicht ausgefüllt ist. "Wie-wie-wieviele Röhrchen werden Sie ihm abnehmen?" Bei dieser Frage verschwindet das Lächeln vom Gesicht des Arztes und er antwortet: "Wir haben ja nicht geahnt, dass es ein Kind sein würde. Wir sind darauf nicht vorbereitet. - Wir brauchen alles. Aber, aber... Sie verstehen das nicht. Wir reden hier davon, dass die Menschheit gerettet werden kann. Bitte unterschreiben Sie. Wir, wir brauchen alles - wir brauchen alles!" "Aber können Sie ihm keine Transfusion geben?" "Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir das tun. Können Sie bitte unterschreiben? Würden Sie bitte unterschreiben?" Du stehst da wie betäubt - und unterschreibst.
"Möchten Sie noch einen Moment zu ihm, bevor wir anfangen?" Aber kannst du dorthin gehen? Schaffst du es, hinüber zu gehen, zu diesem Raum, in dem dein Junge an einem Tisch sitzt: "Mama, Papa, was ist los? Was wollen die?" Kannst du seine Hand nehmen und ihm erklären: "Sohn, deine Mama und dein Papa lieben dich, und wir würden nie zulassen, dass mit dir etwas geschieht, was nicht sein müsste. Verstehst du das?" Und dann kommt der Arzt zurück und sagt: "Es tut mir Leid, wir müssen anfangen. Überall auf der Welt sterben Menschen." Kannst du dann weggehen? Kannst du hinausgehen, während er euch hinterher ruft: "Papa, Mama - warum habt ihr mich verlassen?"
Und in der nächsten Woche, als die Beerdigung ist und euer Sohn geehrt werden soll, wollen einige Leute lieber ausschlafen. Einige Freunde kommen nicht, weil sie lieber an den See wollen, zum Schwimmen. Ein paar Leute erscheinen mit einem Lächeln auf den Lippen und tun so, als würden sie mit euch fühlen. Würdest du nicht am liebsten aufspringen und herausschreien: "Mein Sohn ist gestorben! Berührt euch das überhaupt nicht?"
Und das sind genau die Worte, die Gott in diese Welt hineinruft: "Mein Sohn ist gestorben. Merkt ihr nicht, wie sehr mich euer Elend anrührt?"
"Vater, wenn wir es mit deinen Augen betrachten, bricht es uns das Herz. Vielleicht beginnen wir jetzt, zu verstehen, wie sehr du uns liebst.
Autor unbekannt
Mittwoch, 4. September 2013
Harfe
Im
Keller eines großen Mietshauses, in dem viele Familien lebten, stand
eine alte zerbrochen Harfe. Viele Mensche hatten schon versucht, sie zu
reparieren aber keinem war es bisher gelungen.
......Eines Tages kam ein Bettler vorbei und bat um Unterkunft. Der einzige Platz dem man ihm zur Verfügung stellen konnte war eine Ecke in jenem Keller. Spät in der Nacht hörten die Bewohner des Hauses plötzlich Klänge einer wunderbaren Musik, die aus dem Keller herauf drang. Als einige Bewohner des Hauses nachsahen fanden Sie den Bettler jene Harfe spielend vor. Wie haben Sie das geschafft, fragte einer der Bewohner ... sie zu reparieren und so herrlich darauf zu spielen?
Seine Antwort lautete: Ich habe diese Harfe selbst gebaut. Als ich Jung war, habe ich viele dieser Instrumente hergestellt...Dass hier ist eines von ihnen. Sollte es mir nicht möglich sein, etwas zu reparieren, dass ich selbst geschaffen habe?
In Johannes 1,10 heißt es von Jesus: Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn gemacht...Wir sind durch seine Hände geschaffen... Warum sollte es Ihm nicht gelingen uns und unser Leben zum guten zu verändern... In einem weiteren Vers heißt es... in IHM sind wir in allem reich gemacht... Vertauen wir IHM und geben jeden Tag neu unser Leben... aus " So herrlich ist GOTT"
Corrie ten Boom
......Eines Tages kam ein Bettler vorbei und bat um Unterkunft. Der einzige Platz dem man ihm zur Verfügung stellen konnte war eine Ecke in jenem Keller. Spät in der Nacht hörten die Bewohner des Hauses plötzlich Klänge einer wunderbaren Musik, die aus dem Keller herauf drang. Als einige Bewohner des Hauses nachsahen fanden Sie den Bettler jene Harfe spielend vor. Wie haben Sie das geschafft, fragte einer der Bewohner ... sie zu reparieren und so herrlich darauf zu spielen?
Seine Antwort lautete: Ich habe diese Harfe selbst gebaut. Als ich Jung war, habe ich viele dieser Instrumente hergestellt...Dass hier ist eines von ihnen. Sollte es mir nicht möglich sein, etwas zu reparieren, dass ich selbst geschaffen habe?
In Johannes 1,10 heißt es von Jesus: Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn gemacht...Wir sind durch seine Hände geschaffen... Warum sollte es Ihm nicht gelingen uns und unser Leben zum guten zu verändern... In einem weiteren Vers heißt es... in IHM sind wir in allem reich gemacht... Vertauen wir IHM und geben jeden Tag neu unser Leben... aus " So herrlich ist GOTT"
Corrie ten Boom
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